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Sand ins Getriebe der Welt streuen, das will „wieder ein
tag“ mit seiner mal feinsinnigen, mal provokanten Legierung aus
Schönheit und Schrecken. Denn: Poesie spielt hier mit den ganz alltäglichen
Fährnissen und Katastrophen. Vielleicht, so liest es sich zwischen den
Zeilen, lauert ja die finale Katastrophe bereits hinter (oder unter) der
gängigen Fassadenwelt?
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Arno Kleinebeckel, Andreas Flach:
wieder ein tag. LYRICS & DESIGN.
Nachwort von Gabriele Bach.
Vierfarbig, Fadenheftung, fester Einband.
Verlag Landpresse, Weilerswist 2007.
ISBN 3-935221-64-9, EURO 15,--.
Erscheinungstermin Februar 2007
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Es gibt kein wahres
Leben im falschen.
Theodor W. Adorno, Minima Moralia
Nur zu:
Betreten Sie vertrauensvoll poetische Lackschichten, testen Sie die Außenhaut
von LYRICS& DESIGN!
„Nichts
gegen wohlkandierte und polierte Pop-Lackschichten
auch in der Lyrik. Nur dünn genug müssen sie sein, dass der,
der im Begriff ist, sie zu betreten, nicht umhin kann, ins Dunkle und
Chaotische einzubrechen“, formulierte Arne Rautenberg
in der Zeitschrift DAS GEDICHT den Anspruch, dem sich Lyrik in Zeiten
boomender Oberflächen gegenübersieht.
Den Leser mit
Foto und Grafik - wohlkandierte Zugaben –
anzulocken, gehört zur Strategie von LYRICS& DESIGN, einem
unbedingt offenen Projekt, das sich der Maxime Adornos verbunden fühlt. Die
Einbeziehung von Design und Fotografie bei
diesem Projekt ergibt nicht nur Illustrationen zum Text, sondern schafft eine
andere Art von Text zum jeweils selben Thema.
Damit
funktioniert die Gestaltung als zweite Sprache. Diese Sprache
„spricht“ schon, bevor man zu lesen angefangen hat.
Die visuelle
Kompetenz von Leser und Betrachter – darunter gern Schüler, lesende und
schauende Studierende, Lehrer und
Dozenten – in Verbindung mit zeitnahen, kritischen Themen zu testen,
ist ein Anspruch, der unbedingt zu LYRICS& DESIGN dazugehört.
Aber ob als Buch, Lesung
oder Ausstellung, eines steht fest: Das Projekt „LYRICS &
DESIGN“ findet auch in Zukunft reichlich
Stoff, um – variabel in Plan und Umsetzung –
stilvoll Zündstoff daraus zu machen.
Pressestimmen
zu „wieder ein tag“:
„…visuelle Unterstützung für Bilder
im Kopf“ ( trends | art | style,
Heft 1/ 2007)
„Ein Gedichtband wie kein anderer“
(Gisbert Franken, Kölnische Rundschau / 29. Juni
2007)
„Antikörper gegen den Zeitgeist“
(a-Echo Gummersbach / 21. November 2007)
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